Sophie Lütke (Bild/Foto) und ihre Teamgefährtinnen von der Sport-Union Neckarsulm sind seit Samstag und einigen im Team positiven Corona-Schnell-Tests in Quarantäne. Das Match heute mittag, Start up wäre 17 Uhr gewesen, und zwar vor "ausverkauftem Haus" (500 Zuschauer wären gnädiger Weise von Maestro Kretschmann "zugelassen" gewesen, circa 300 SUN-Dauerkartenbesitzer gibt es eh schon plus einige VIP-Ticket-Owners (Sponsoren)...)...

Das Match soll Ende Januar (29.Januar 2022 , 18 Uhr) am Pokalwochenende (Viertelfinale) nachgeholt werden. Hätte die SUN das Achtelfinale gegen den VfL Oldenburg nicht in der zweiten Halbzeit  in der Ballei "hergeschenkt", wäre da eine Viertelfinal-Heimpartie gegen die Luchse von Rosengarten und der wahrscheinliche Einzug ins Olymp Final4 in der Porsche Arena Stuttgart Ende Mai Thema gewesen...

So treten die Blue-SUN-Girlz zum Nachholspiel gegen die Überraschungsmannschaft vom SV Union Halle-Neustadt an.

Text: Wolfgang Merkel/Foto: Merkel+Merkel

29.
Dez.
2021

Sport-Union Neckarsulm verliert den Anschluss an die Tabellen-Spitze...Knappe aber verdiente Niederlage (26:28/12:17/14:11) gegen den Thüringer HC, der nicht in Bestbesetzung anreisen konnte

Nach starkem Beginn der Sport-Union Neckarsulm am Mittwochabend 19:30 Uhr in der mit 500 Zuschauern "ausverkauften" Ballei, mit Zuschauern und Funktionären, die gezwungenermaßen, auch die Presse, "Kaffeefilter" in ihrem Gesicht mit sich herumtragen mussten (chinesische Lösung ?), gingen die Blue Ladies von Tanja Logvin, dank einer "Weltklasseleistung" von Sarah Wachter im Neckarsulmer Gehäuse nach fünf Minuten durch Tore von Irene Espinola Perez, der Königin der Feldtorschützinnen der Damenhandball-Bundesliga (7 Treffer !! aus dem halbrechten Rückraum), durch einen weiteren Treffedr von Johanna "Stocki" Stockschläder mit 2:0 und schließlich nach einem Gegentreffer der fantastischen Halbrechten Lamprina Tsakalou, einst Podravka Vegeta (Croatia), und einem Treffer vom Kreis durch Jill Kooij mit 3:1 in Führung.

Dann aber hatten Kerstin Kündig (insgesamt 6 Goals, davon 3/3 Siebenmeter), Anika Niederwieser (totaliter 4 Treffer) und vor allem Goalgetterin Lamprini Tsakalou ihre Zielrohre entsprechend visiert und ab der 11. Minute lag der Thüringer HC regelmäßig mit einem oder zwei Treffern in Front und die SUN hatte alle Hände voll zu tun, den THC nicht davonziehen zu lassen.

Das ging bis zur 26.Minute gut, als Captain Nathalie Hendriksen noch einmal auf 11:12 verkürzen konnte. Danach aber brachen in den letzten vier Minuten bei der SUN die Dämme und der THC konnte einen 5:1-Lauf realisieren.

Lydia Jakubisova (40 Lenze jung) mit zwei Treffern, Regisseurin Kerstin Kündig, die Halblinke Anika Niederwieser und Kreisläuferin Josefine Huber brachten den THC entscheidend voran und das Herbert-Müller-Team ging mit einer komfortablen 17:12 - Führung in die Kabine.

Dort schien Tanja Lovin, die sich später im Pressetalk mit der Defense zufrieden zeigte, mit der Offensive weniger, die SUN-Girls wieder aufgerichtet und entsprechend motiviert zu haben, denn in den zweiten 30 Minuten gelangen dem THC nur noch 11 Treffer, der SUN 14, was letzlich dann nicht ganz reichte.

Die Defensive war in der zweiten Halbzeit richtig gut, ackerte in persona Lucie-Marie Kretzschmar und Sharon Nooitmeer im Innenblock hervorragend, zwang den THC zu so manchem Fehlpass und halbgarem Abschluss, unterstützt von der nach wie vor formidablen Sarah Wachter im Gehäuse.

Isabel Christina Figueira de GOIS, die portugiesische Nationaltorhüterin verbrachte den Abend bis auf die Siebenmeter versus Kerstin Kündig auf der Bank und wird sich allmählich überlegen, ob sie bei der Sport-Union im Frühjahr ihren Vertrag verlängern soll...

Da auch Nele Reimer jetzt endlich zu ihrer Form fand, eine Nele Reimer, die in der ersten Halbzeit nach 16 Minuten gekommen war, einen Fehlwurf produziert hatte und kurz danach (17.Minute) sich eine Zeitstrafe einhandelte, was zu einer Bank-Disputatio mit Trainerin Tanja Logvin führte...robbte sich die SUN peu a peu heran und es gelang Sharon Nooitmeer in der 45.Minute auf 21:23 und Jill Kooij in 46.Minute vom Kreis aus auf 22:23 zu verkürzen.

Eine Auszeit des Vulkans Herbert Müller (THC) hatte das nicht verhindern können. Der alte Fuchs (seit 2004 !! auch Trainer des österreichischen Teams) wusste und ahnte intuitiv was die Ballei-Uhr geschlagen hatte und nahm die Grüne T-Karte fortan nicht mehr aus der Hand, dialogisierte mit seinem Bruder und Assistenten Helfried Müller in permanente, konnte aber erst nach dem Doppelpack der überragenden Lamprini Tsakalou (7 Goals) in der 53. und 54. Minute zum 26:23 und 27:23 für den THC aufatmen, wiewohl Lucie-Marie Kretzschmar, die aufopferungsvoll vorangehend in der 52. Minute zum 23:25 und in 55. Minute zum 24:27 verkürzt hatte, noch zweimal Hoffnungsfunken aufglimmen ließ.

Aber trotz großer Hektik auch auf der THC-Seite brachten Niederwieser, Kündig und Tsakalou, unterstützt von einer guten Debütantin in der Stammformation im Tor, Laura Kuske, das Match über die Zeit. 

Die späten Treffer der SUN durch Nele Reimer in der 58. Minute und Jill Kooij in der 60. Minute, arrondiert durch eine Herbert-Müller-Outtime 24 Sekunden vor Schluss, um Zeit von der Uhr zu nehmen, waren lediglich Ergebniskosmetik. So stand final ein 26:28 versus die Sport-Union Neckarsulm und pro den Thüringer HC an der Anzeigetafel, was nach dem Spielverlauf dieses hektischen Matches auch in Ordnung war, den diese zwei Treffer war die multinationale Truppe des THC (11 Neuzugänge im Sommer aus aller Welt) auch besser an diesem Abend, an dem auf SUN-Seite die wegen Corona pausierende Lynn Knippenborg schmerzlich vermisst wurde. Da sie noch kein Training nach der WM Espana mit den Niederlanden absolviert hatte, ging der Kelch der Quarantäne am SUN-Team vorbei und das Spiel versus den THC und das am Sonntag gegen den SV Union Halle-Neustadt konnten und können statfinden.

Summa summarum darf man analysieren, dass der THC diese zwei Treffer besser war und sich jetzt trotz der Heimpleite gegen Halle-Neustadt vor der WM-Pause auf Platz drei zunächst einmal eingegraben hat, da Buxtehude versus Bietigheim verlor, die TUSSIES aus Metzingen nach der Niederlage bei den Flames schon 8 Minuspunkte aufweist, Halle-Neustadt zu Hause gegen Leverkusen verlor und auch Blomberg-Lippe, jetzt Spielausfall vs. BVB, diese Saison nicht so recht vom Fleck kommt, damit leben muss, dass die Spielerin der letzten Saison, Nele Franz, die ganze Runde ausfällt...

Die Plätze eins bis drei scheinen so bereits vergeben, denn obschon der BVB noch null Minuspunkte aufweist, die Übermannschaft der Saison ist die SG BBM Bietigheim, die in einer eigenen Liga spielt, dann kommt der BVB, der sein Herzstück Dulfer-Smits an die SG BBM verlor, und mit der Doppelbelastung Bundesliga und Champions League leben muss, Platz drei dürfte an den THC gehen, der trotz Personalsorgen in der Ballei punktete.

Die weiteren zwei EHF Europa League - Plätze werden der Buxtehuder SV, die TUSSIES aus Metzingen, die Flames aus Bensheim-Auerbach, die Union aus Halle-Neustadt und die Sport-Union Neckarsulm unter sich ausmachen, was für die SUN bedeutet, dass das folgende Heimspiel am Sonntag in der Ballei gegen Halle gewonnen werden muss.

Ansonsten ginge es in den nächsten Wochen versus Oldenburg in Oldenburg und dann zu Hause versus Zwickau nur noch darum, sich von den Abstiegsrängen deutlich abzusetzen.

Die bisherige Saison verläuft also nicht ganz nach den Vorstellungen von Tanja Logvin und dem Management, was damit zusammenhängt, dass das Team in Metzingen einen fast sicheren Sieg in der Crunchtime aus der Hand gab, das Spiel gegen Blomberg-Lippe, das zehn Minuten vor Schluss gewonnen war, nur mit einem Unentschieden beendete und dass das in der zweiten Halbzeit potentielle Unentschieden, nicht realisiert werden konnten. Mit diesen 4 Punkten, die es mehr sein könnten, stünde man mit 13:5-Points auf Platz drei der Tabelle. Es hat sich in all diesen wichtigen Matches gezeigt, dass dem Team, auch aufgrund von Verletzungs-und Krankheits-Problemata (Carmen Moser, Daphne Gautschi, Sophie Lütke, Lynn Knippenborg), die 5 % fehlen, um ganz oben, sprich in der Gruppe der ersten Fünf anzugreifen, sich festzusetzen. Wahrscheinlich wird die SUN, including weiterer personaler Optimierungen erst in der Saison 22/23 dort angreifen können. Diese Saison, ohne Carmen Moser, ohne Daphne Gautschi, wird es schwierig den fünften Tabellenplatz zu erobern, es sei denn das Team beginnt am Sonntag (2.1.2022, Anpfiff 17:00) mit einem Post-Silvester-Erfolgs-Lauf gegen Halle, Oldenburg und Zwickau und hat Mitte Januar 22 15:9-Points auf dem Konto...

Text: Wolfgang Merkel/Fotos: Irena und Wolfgang Merkel

Die Fotos zeigen oben rechts eine Spielszene mit Lydia Jakubisova (RA/THC), die Sophie Lütke (Regie/SUN) unsanft bremste, das Foto unten links einen Lauf von Nele Reimer (RL/SUN) ins Zentrum, den Anika Niederwieser (RL/THC), Josefine Huber (Kreis/Innenblock/THC) und Lamprini Tsakalou (RR/THC) blocken bzw. stoppen wollen, das Foto untere Mitte zeigt Trainerin Tanja Logvin (SUN) im PresseTalk und ganz unten rechts sehen wir Moderator Björn Nikolaus im Gespräch mit der Trainerlegende Herbert Müller nach dem Match.

 

 

 

Fotografische Nachlese zum Ballei-Match Sport-Union Neckarsulm gegen den Favoriten und Tabellendritten Thüringer HC

Nele Reimer zieht ab und Anika Niederwieser, Josefine Huber und Lamprini Tsakalou (von links) versuchen den Wurf zu blocken.

Links sind Kerstin Kündig (27), Irene Espinola Perez (21) und Jill Kooij (23) zu sehen, die die Szene beobachten. Am rechte Rande des Fotos dreht die Defense-Spezialistin Lucie-Marie Kretzschmar (33) die Szene beobachtend ab...Szene aus der zweiten Halbzeit.

FotoArchiv Merkel+Merkel

Trainerlegende Herbert Müller, der einst aus dem Banat in die Res Publica Germania kam, um serienweise Deutscher Meister und Pokalsieger mit den DamenhandballTeams vom FC Nürnberg und später dem Thüringer HC zu werden. Betreut seit 2004 !! die österreichische Damenhandballnationalfrauenschaft...

FotoArchiv Merkel+Merkel 

Spielmacherin Kerstin Kündig, die 2020 vom LC Brühl (Suisse) zum THC kam und naturalmente in der Schweizer Nati spielt.

Trifft regelmäßig und auch in der Ballei war sie 6mal erfolgreich. Verwandelte humorlos 3 von 3 Siebenmetern. 

Sicherte mit den Routiniers Anika Niederwieser und Lamprini Tsakalou, die für die kroatische Mannschaft von Podravla Vegeta noch letzte Saison in der Champions League auf Torejgad ging, das 28:26...

FotoArchiv Merkel+Merkel

Fortsetzung der fotografischen Nachlese des Ballei-Highlights Sport-Union Neckarsulm gegen den Thüringer HC am 29.12.2021

Lamprini Tsakalou vom THC hätte gern ein Stürmerfoul für sich gepfiffen, aber die Schiris Darnel Jansen und Lucas Hellbusch sind anderer Meinung und sehen sie als die Schuldige versus Kreisläuferin Jill Kooij von der SUN...

FotoArchiv Merkel+Merkel

Miranda Schmidt-Robben, die ehemalige niederländische Linksaußen-Nationalspielerin, wurde, nachdem sie 2020 bei den Vipers (Bad Wildungen) ihren endgültigen Abschied von der Damenhandball-Bundesliga bekannt gab, von Trainerikone Herbert Müller Sommer 21 erneut aktiviert und sie konnte, trotz ihrer damals 34 Jahre, nicht widerstehen, hatte doch ein Spitzentrainer, eine Legende und ein mehrfacher Deutscher Meister (THC 2011ff.) angefragt, nachdem sich Nationalspielerin Kim Braun Ende der letzten Saison bereits verletzt hatte und Neuzugang Yuki Tanabe, die japanische Linksaußen, verletzt von den Olympischen Spielen (Japan) in Erfurt eintraf...

FotoArchiv Merkel+Merkel

 

Irene Espinola Perez (SUN) cruised von halbrechts kommend via Schnittstelle zwischen der Halbrechten Lamprini Tsakalou (THC) und Josefine Huber (Innenbblock THC).

In der Mitte lauert Kreisläuferin Jill Kooij (SUN) auf ein brauchbares Anspiel.

FotoArchiv Merkel+Merkel

SUN (=SPORT UNION NECKARSULM) sichert sich nach klaren Führungen in der ersten (15:11) und zweiten Halbzeit (29:22) einen knappen Arbeitssieg (33:31) in der Bad Wildunger Edertalhalle gegen die abstiegsbedrohten Vipern

Einen ausführlichen Bericht finden Sie zu dem Match am Samstagabend auf Wolfgang Merkel Kraichgau News und der Website der Sport  Union Neckarsulm Handball.

Hier der entsprechende Link.

Homeward bound: NELE REIMER kehrt nicht unüberraschend zur Sport Union Neckarsulm zurück

Nele Reimer, die einst den HC Leipzig, wo sie groß wurde und als großes Talent entwcikelt, nach der Insovenz verließ, um im Süden der Res Publica ihr Handballglück zu finden, ist nach dem Missverständnis SG BBM Bietigheim zurück in der Neckarsulmer Ballei und feierte gen den VfL Oldenburg im Pokalspiel ihre Comeback-Homeward bound-Premiere, erzielte 4 Treffer und fügte am Samstagabend in Bad Wildungen versus die Vipers 5 Treffer (3 Siebenmeter) hinzu, wird so wieder zu dem Torjäger-Faktor, der für Siege so wichtig ist. Außerdem ist die Halblinke, deren ästhtischer Laufstil (Irena Merkel) Zuschauerherzen höher schlagen lässt.

Bei der SG BBM Bietigheim hatte sie bereits in der letzten Corona-Saison nur überschaubare Einsatzzeiten bekommen, war nie ein Faktor in puncto Startformation und da sich das Ganze nach der Verpflichtung des Boruissia-Dortmund-Vorzeige-Duos Inger Smits und Kelly Dulfer noch dramatisierte, war klar, dass ein Befreiunsschlag der Spielerin, die sich ja in ihrer letzten Neckarsulmer Saison (2019/20) schon in den NationalTeam-Kader gespielt hatte, erfolgen musste.

Sie ist jetzt bis Ende der Saison verpflichtet, heißt, es wird im Frühjahr von Kai Stettner, dem Manager mit ihr über eine Vertragsverlängerung geredet werden.

Wird sie verpflichtet, was angesichts ihrer Stärken von der Siebenmeter-Linie, angesichts ihrer Möglichkeiten im linken Rückraum (ansatzloser und mächtiger Schlagwurf) und angesichts ihrer physischen 1,82 Meter-Präsenz, auch in der Defense dringend anzuraten wäre, wird es auf der halblinken Position bei der Sport Union ziemlich eng, denn Sophie Lütke, die auch als Regisseurin zum Einsatz kommt, Carmen Moser, die dann wieder angreifen will und Daphne Gautschi, die wie Sophie Lütke Regie führen kann, also auf Rückraum Mitte ausweichen, werden dann im linken Rückraum um Einsatzzeiten kämpfen.

Nicht zu vergessen Tanja Logvins Lieblingsschülerin Lucie-Marie Kretzschmar, die allerdings wie auch Sharon Nooitmeer  (Innenblock, Kreis) überwiegend in der Defense zum Einsatz kommt.

Freedom Day in der Neckarsulmer Ballei am Eurosport-Freitag (30.10.21, 19:30 Uhr)

Circa 900 Pay Pal-Zuschauer, 2 G-Regelung und eine mit 6 Cameras operationalisierte Übertragung des Spieles mit allem Drumm und Dran. Des Weiteren zahlreiche Kids eines Neckarsulmer Gymnasiums, die zu einem Abend des Handballs vom Management der Sport Union eingeladen worden waren.

Ca. 1100 Zuschauer sorgten so für eine unwahrscheinliche Stimmung, wie sie der Autor sic noch nie bei einem Damenhandball-Bundesliga-Match erlebt hat. Schwer zu steigern. 

Historische Momente...Die Begeisterung waberte schon vor dem Match, von der BLAUEN WAND und ihren Drummer Boyz ausgehend, rund um die Halle bis hin zur Obertribüne, die von Anfang an voll mit dabei war. 

Nach dem Spiel STANDING OVATIONS und ein Fluten der Halle durch die Kids. Die Spielerinnen mussten ca eine halbe Stunde alles mögliche signieren...Gefragt war vor allem die beste Spielerin des Abends: Johanna Stockschläder...

Große Propaganda für den Damenhandball...und am 13.11. kommt der VfL Oldenburg zum Cup Spiel in die inzwischen legendäre Ballei... 

Happines pur nach dem knappen Arbeitssieg gegen die Handball-Luchse aus Rosengarten, die selbst bei einem 4-Tore-Rückstand in der second Half nicht aufgaben und in der Crunchtime zum 25:25 ausglichen, aber aufgrund von 2 Stockschläder-Treffern zum 26:25 und zum 27:26 über Linksaußen doch noch besiegt wurden.

Trotz 100 Sekunden Ballbesitz nach dem 27:26, also einer Ewigkeit im Handball, war der SUN der erlösende 28:26-Treffer nicht gelungen, so dass am Schluss noch 10 Sekunden zu überstehen waren...

27:26 hieß es am Ende und anschließend wurde von allen in der Ballei exzessiv gefeiert, auf Wunsch von Free Press Germany - Autor Wolfgang Merkel, gab es dann auch noch - Tanja Logvin unterstützte das Unternehmen gestenreich - das oben abgebildete Siegerfoto...

Ein Sieg am 13.11. versus den VfL Oldenburg, der diese Saison seine Probleme hat, der aber in dieser Saison schön die Überraschungsmannschaft, den Buxtehuder SV, besiegt hat, also auf gar keinen Fall zu unterschätzen ist...

Rin Sieg in der Ballei vor voller Hütte und ein wenig Losglück und die SUN wäre zum ersten Mal im Olymp 4 Final in der Porsche Arena in Stuttgart dabei...

Dreams became true...Tanja Logvin wird mit ihrem TEAM akribisch daran arbeiten...

Free Press Germany ist dabei...

Nach einem 18:23-Rückstand  in der ersten Hälfte überrennt die SPORT UNION NECKARSULM die junge Garde der HSG Blomberg-Lippe in der zweiten Halbzeit und muss sich trotz zeitweisem 4-Tore-Vorsprung durch das 35:35 von Malina Michalczik (13/6) in der letzten Minute mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Spiel finden sie vom AutorenTeam Irena und Wolfgang Merkel in der Kraichgau News. Unten der Link, der Sie, der Euch zu diesem Artikel weiterleitet.

Fotos von FotoArchiv Merkel+Merkel

Hier der Link

Neuzugang Daphne Gautschi die vom Champions League Dauerteilnehmer Mettz Handball zur Sport Union kam, die jetzt das Kürzel SUN trägt und nicht mehr das traditionelle NSU...

Leider hat sich Daphne eine Thrombose-Geschichte eingehalt, wird medikamentös behandelt und muss wohl große Geduld aufbringen. Ob sie diese Saison dem Team noch wird helfen können, steht in den Sternen. Ganz ganz blöd gelaufen für die junge Nationalspielerin der Schweizer Nati.

Eigentlich müsste die Sport Union personalmäßig nachbessern, denn Carmen Moser , dito Rückraum links, wird erst gegen Ende der Saison wieder auf der Ballei-Platte stehen (Kreuzbandriss/OP, jetzt Reha)

Irena Merkel

 

Die SUN auf dem Weg nach oben

LYNN "KNIPPI" KNIPPENBORG, die niederländische Alt-und Ex-Internationale mit der Riesenerfahrung und der ruhigen Hand und der Fähigkeit in entscheidenden Spielphasen das Richtige zu tun und dem Team mit dringenden Solo-Goals zu helfen, spielt ihre letzte Saison.

Tanja Logvins Überredungskünste und die Motivation noch ein paar Mal vor einer ausverkauften Ballei zu spielen, haben sie überredet, außerdem ist ihr Freund dito Sportler (Eisschnellauf) und hat da großes Verständnis...

Irena Merkel für Free Press

 

Herausragende Schwimmabteilung bei der SPORT UNION NECKARSULM

Die Sport Union Neckarsulm (SUN) verfügt auch über einige formidable SchwimmerInnen in ihren Reihen und in den Trainingsbecken, wie auch die Tischtennisspieler sehr gut unterwegs sind. In summa über 3000 Mitglieder treiben diesen Club vorfan und supporten ihn auch.

Wolfgang Merkel für Free Press

Fotos bei FotoArchiv Merkel+Merkel

Schwerer Schock für die Sport Union Neckarsulm

Die Schweizer Nationalspielerin und Spielerin der Schweiz 2021 DAPHNE GAUTSCHI fällt wegen Thrombosegefahr längere Zeit aus 

Die verletzungsbeding-
ten Ausfälle bei der Sport Union häufen sich...

Nachdem schon gegen Ende der letzten Saison die Halblinke Carmen Moser wegen eines Kreuzbandrisses ausfiel, Anfang der Saison die Mittelfeldstrategin und Regisseurin Sophie Lütke (Union Halle Neustadt > SUN) mit einem Knorpelschaden aussetzen musste, fällt nun auch noch Daphne Gautschi, deren Transfer einer der Königstransfers des Sommers war (plus Johanna Stockschläder/LA/BVB) längerfristig, vielleicht sogar die ganze Saison aus...

Porträtfoto von Daphne Gautschi/FotoArchiv Merkel+Merkel/Aufnahme vor dem Match versus die TG Nürtingen/Vorbereitungsspiel

Daphne Gautschi Vita

Daphne Gautschi wechselte in sehr jungen Jahren aus der der Schweizer Liga, sie spielte zunächst beim TV Muri, dann beim LK Zug (2014-17), zu Metz Handball (2017-21) in die französische Liga und mit Metz in die Champions League, ließ sich eine Saison zur SG BBM Bietigheim ausleihen (2019-20), um Spielpraxis zu bekommen, ging gereift zurück zu Handball Metz (2020-21) und heuerte als zentrale ud wichtigste Spielerin der Schweizer "Nati" im Sommer bei der Sport Union Neckarsulm, die große Ambitionen für die nächsten Jahre hat, an. Ein Wunschtransfer für Welttrainerin Tanja Logvin, die die Entwicklung bei der SUN in permanente vorantreibt. Auch wenn das keiner in der Ballei zugeben würde, die Deutsche Meisterschaft soll es mittelfristig sein, nicht umsonst hat Tanja Logvin bis 2025 verlängert...

Manager Kai Stettner von der SUN wird alsbald nachbessern müssen

Der Manager der Sport Union Neckarsulm, Kai Stettner, wird wohl oder übel so rasch als possible personalmäßig nachbessern müssen, sich durchaus europaweit informieren müssen, zusammen mit der Welttrainerin Tanja Logvin, die ja viele Spielerinnen europaweit persönlich kennt, um den Kader wieder für die internationalen Plätze wettbewerbsfähig zu modellieren.

In der Zentrale ist Lynn Knippenborg still alone, Nathalie Hendrikse auf Rechtsaußen darf sich auch nicht verletzen und Lucie-Marie Kretzschmar in der linken Rückraum-Position dafinitiv auch nicht. Sie ist auf dieser Position die ltzte Mohikanerin...Geschieht dieses wird es verdammt eng...Der internationale Platz würde dann in weite Ferne rücken...Ausfälle kann sich die SUN keine mehr leisten, die nachrückenden Youngsters (die Mann-Sisters und Laila Ihlefeldt sind noch zu grün hinter den Handball-Ohren...

Ausblick 

Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin die Reise der SUN gehen wird. Zunächst einmal steht das Match gegen den Mitkonkurrenten um einen internationalen Platz, die HSG Blomberg-Lippe, am Mittwoch, den 13.10.21, 19:30 Uhr, auf der Platte der Ballei an, dann geht es nach Bietigheim, wo man wohl verlieren wird, ist doch die SG BBM Bietigheim in dieser Saison das, was der BVB letzte Saison war, unschlagbar. Viele rechnen damit, dass am Schluss 56:0 Punkte auf dem Konto der SG stehen werden. Fast alles spricht dafür. Man braucht sich nur anzuschauen, wer bei Spielbeginn auf der Bietigheimer Bank sitzt...

Interessant wird auch sein, wie schnell und wie qualifiziert die SUN sich, europaweit orientierend, per Transfers aus der personalen Misere herauskommen kann...

Neckarsulm erledigt die Cup-Aufgabe beim Drittligisten in Marpingen souverän: 51:17 nach 60 Minuten, fast jede Minute ein Treffer. Svenja Mann (RA) erzielt 10 Treffer, Selina Kalmbach 11 und Johanna Stockschläder, Sarah Wachter und Irene Espinola Perez werden geschont. Tanja Logvin ist erneut mit ihren Mädels hochzufrieden.

Die Aufgabe in Marpingen beim Drittligisten aus dem Saarland, der diese Saison zum ersten Mal in der Dritten Liga Staffel E antritt, wurde von den Blue Ladies aus Neckarsulm höchst solide und konzentriert angegangen und schon zur Halbzeit stand es 21:7.

Tanja Logvin wechselte fleißig durch und gab Svenja Mann, Anouk Nieuwenweg und Selina Kalmbach reichlich Einsatzzeit. 

Die Nationalspielerinnen Johanna "Stocki" Stockschläder und Sarah Wachter wurden geschont, ebenso die angeschlagenen spanische Nationalspielerin Irene Espinola Perez.

Die bei den Tussies in Metzingen angeschlagen fehlende Sharon Nooitmeer kehrte in den Kader zurück und beteiligte sich mit 2 Goals am Scheibenschießen. Selina Kalmbach mit 11 Goals und die junge Svenja Mann, die auf Rechtsaußen eingesetzt wurde, mit 10 Treffern, ragten aus dem seriös operierenden Team 

heraus.

Foto von FotoArchiv Merkel+Merkel: zeigt Lynn Knippenborg, die niederländische Altinternationale, die auf Wunsch von Tanja Logvin noch eine Saison drangehängt hat und nach dem Ausfall von Sophie Lütke und Daophne Gautschi die Last der Regiearbeit alleine leisten muss. Erzilete in Marpingen 5 Goals. Herz und Seele des Spiels der Blue Ladies von der Sport Union Neckarsulm.

Siehe auch den Link zum ausführlichen Report über das Match in Marpingen von Handball World News:

https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-2-2-43731.html

Überraschungen im DHB Cup

Während es auf der einen  Seite haushohe Siege von Borussia Dortmund beim TH Eilbek gab, 60:13 hieß es am Ende, ein Goal pro Minute, oder der Sport Union Neckarsulm in Marpingen bei der dortigen HSG Marpingen-Alsweiler mit 51:17 gab, gab es aber auch faustdicke Überraschungen.

So besiegte der Tabellendritte der Zweiten Damenhandball-Bundesliga, der VfL Waiblingen die Werkselfen aus  LEVERKUSEN  mit 31:28, der HC Rödertal, der nach dem Abstieg jetzt in der Dritten Liga spielt, besiegte in Zwickau den Bundesligisten mit sage und schreibe 31:23.

In Bensheim rochen die jetzt blau gekleideten Frisch-Auf-Ladies lange Zeit an der Sensation führten in der Weststadthalle versus die FLAMES zur Pause mit 10:7, um am Ende dann doch noch 24:21 zu verlieren.

Cup-Final-Favorit Bietigheim setzte sich standesgemäß mit 32:24 (17:11) versus die TUSSIES aus Metzingen im Pokal-Lokal-Derby durch, die RED LADIES MIT IHREN TOPTRANFERS DULFER UND SMITS werden wohl diese Saison kein Match verlieren...Der nächste FINAL-4-CUPSIEG plus anschließenden SUPERCUP-Sieg im August 22 ist schon eingepreist...

Die nächste Pokalrunde, das Achtelfinale startet am 13./14.November 2021, das Viertelfinale ist für den 29./30. Januar vorgesehen und das OLYMP Final 4 in Stuttgart findet am 28./29.Mai in der Porsche-Arena statt.

Siehe auch unseren Link zur Berichterstattung von DHB INFO:

http://www.hbf-info.de/o.red.r/dhbpokal.php

Wolfgang Merkel