ALLE SIND DEUTSCHE UND SCHWARZ-GRÜNE KOALITIONSTRÄUME

Das Grundsatzprogramm der Grünen ist in puncto Aufnahme von Gästen und Einreisewilligen aus aller Welt und Ausstattung derselben mit deutschen Personalausweisen bzw. Reisepässen hochinteressant, werden doch unter anderem Grundgesetzänderungen angestrebt, um möglichst viele Gäste und Deutschland-Sehnsüchtige in good old Germany integrieren, ja willkommen heißen zu können, und zwar, wie die Partei "Die Grünen" hofft, spätestens ab Herbst 2021, wenn die alternativlose ewige Krisenkanzlerin Angela Merkel abgetreten und durch einen Merz, Röttgen, Laschet oder gar Söder ersetzt worden ist.

Durch eine schwarzgrüne Koalition, notfalls eine schwarz-grün-rote Koalition hofft man die Grundegesetzänderungen auf den Weg bringen zu können und anschließend, wie ?, durch den Bundesrat zu bekommen...

Hyper-Utopisten dieser inzwischen recht ideologischen Wir-Wollen-An-Die-Exekutive-Macht-Partei beten für eine Koalition mit grüner Führung, sei es durch Annalena Baerbock, der Dampfplauderin, die spricht, bevor sie ausgedacht hat, oder durch Robert Habeck, den Frauenschwarm aus dem hohen Norden.

Hehre Träume, schauen wir mal, was im Herbst, falls es dann ordnungsgemäß zu einer Bundestagswahl kommt, unterm prozentualen Strich steht.

Fotos Ionos (Background) und Merry Christmas from Pixabay

 

Jogginghosenträger und Alkoholiker bei der Wahl der Landesliste der saarländischen Linken für den Bundestag 2017. 
Oskar LAFONTAINE, der Fraktionsführer der Linken im saarländischen Parlament, sieht "dringenden Aufklärungsbedarf"

Eigentlich müsste die saarländische Linke, die ein Land beackert, das landschaftlich geprägt ist durch ehemalige Industriestandorte wie Völklingen (Völklinger Hütte), industrielle Rudimente in Neunkirchen, Püttlingen, die geprägt ist durch die Uni-und Landeshauptstadt Saarbrücken usw., ein reiches Arbeitsfeld vorfinden und sich an den Wahlerfolgen erfreuen, die dank der Meriten, der Aura des Linken-Vorsitzenden der saarländischen Linkspartei, dem ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten und Mitglied des Triumvirats Scharping-Schröder-Lafontaine, gegeben sind. 

Denn noch immer ist der "Oskar" eine im Saarland positiv konnotierte Ex-SPD-Legende aus den noch großen Zeiten der SPD, die irgendwann das sozialdemokratische Anbiedern an die Mitte, in der ja Wahlen gewonnen werden sollen, nicht mehr mittragen wollte und dann, auch aus persönlichen Animositäten, die Freund-Feindschaft mit dem dann sich zum Kanzler kürenden Gerhard Schröder, sein Abtritt als MP der Regierungsriege um Gerhard Schröder ist ja legendär. Wir wollen da keine Eulen nach Athen tragen...Wie auch immer... 

Jetzt aber schwelt wieder der alte saarländischen Bürgerkrieg der Linken zwischen Thomas Lutze und seinen Fans in der Partei und Oskar Lafontaine und seinem Umfeld auf, denn der 77jährige "Oskar" meldet beträchtlichen Aufklärungsbedarf, und zwar um einen Streit, der aus dem Jahre 2017 stammt, als es angeblich auf dem damaligen Parteitag in Klarenthal zu Manipulationen durch die Lutze-Fraktion gekommen sei, und zwar zu nicht unerheblichen. 

Es fällt also bedeutungsschwanger der Name Thomas Lutze, es fällt des Weiteren das Substantiv Bundestagsliste, naturalmente die der saarländischen Linken, und schon brennt es lichterloh.

Zu erwähnen ist auch, dass der ehemalige Landesgeschäftsführer der saarländischen Linken Dennis Bard beim Landesgericht der saarländischen Linken Parteiausschluss versus Lutze beantragt hat, gegen den nach Lafontaines Meinung "Dünnbrettbohrer". In diesem Kontext sei erwähnt, dass dereinst "der Oskar" auch ein großer Förderer des Haiko Maas gewesen ist...was er jetzt in der Weisheit des Alterns gerne verdrängend ungeschehen machen würde...zu spät.

Wenig schmeichelhaft Oskars Lutze-Beurteilung, aber wenn man bzw. frau weiß, dass Lutze und Lafontaine sich in nicht enden wollender heftigster Feinschaft männlich verbunden sind, sozusagen das Duell am High Corall noch aussteht, kann man und kann frau erahnen, was auf die Wegstrecke gebracht werden soll. 

Lutze muss, so Oskars Credo, seine Message, seine Mission, verabschiedet werden, aus der saarländischen Linken, definitiv und endgültig, zu dunkel der Fleck, den er der saarländischen Linken verpasst und das wahrscheinlich seit seiner Wahl über die Landesliste 2009, denn seit 2009 "bereichert" er den Deutschen Bundestag und ist im Moment, man höre und staune wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion und eben seit 2019 auch Landesvorsitzender der saarländischen Linken...

Sic ist der "dringende Aufklärungsbedarf" , als ein Euphemismus Lafontain'scher Prägung, zu interpretieren. 

Worum geht es in concreto? Der Kreisvorsitzende des Kreisverbandes der Linken in Saarlouis Mekan Kolosinac gab eine eidesstattliche Versicherung ab, dass der Saarbrücker Lutze ihm, Kolosinac, versprochen hätte, für jedes gewonnene Mitglied 50 Euro zur Weitergabe zu geben.

Etwas wenig für eine solche schmierlappige, kriminelle ? Aktion, unethisch und unpolitisch dazu, aber wir dürfen nicht vergessen, die Story spielt im überschaubaren und zutieft provinziellen Saarland, aus dem ja auch 's Margret (Kramp-Karrenbauer) auszog, um in die ganz ganz große Politik zu gehen, und um als Parteivorsitzende der CDU wegen Überforderung zu scheitern, so dass sie auf CDU-Art politisch entsorgt wurde und trefflicher Weise auf dem Posten der Verteidigungsminsterin zwischengelagert wurde, einem Posten, wo sie ihre Überforderung weiterhin dem Volke und den Medien alltäglich vorführen darf und kann. Aber macht nichts, VerteidigungsministerIn kann jede...

Zurück ins überschaubare Saarland, weg aus dem wild wild BÄRlin... 

Der bereits erwähnte, mit balkanesischen Wassern zutiefst gewaschene, Mekan Kolosinac "organisierte" dann, wie er selbst eidesstattlich versicherte, mittels der 50 Euro Bestechungsprämie um die 120 Wähler für den Parteitag 2017, wo ein Sauhaufen "von Jogginghosenträgern und Alkoholikern" (O-Ton Umfeld Lafontaines), zum Teil auch juristisch bereits Bedachte, den ominösen Parteitag bereicherte. Eher subproletarische Tendenzen also... 

In den Deal soll auch Andrea Neumann aus dem Kreisverband Neunkirchen involviert sein, Andrea Neumann, deren Ehemann für die Presse interessant wurde, weil er einen falschen Titel (Doktor) geführt haben soll. 

Kronzeuge Kolosinac, der Mann mit den balkanesischen Roots, hat es übrigens vor Jahren in die bundesweite Presse geschafft, und zwar deshalb, weil er den Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger als "falschen hinterlistigen Juden" bezeichnete. Riexinger, der ja jetzt erfreulicher Weise nach ineffizienten Jahren der politisch-utopistischen Träumerei politisch aufs Altenteil wechseln wird, together with charmin' dreamin' Katja (Kipping), wir werden sie aus realsatirischen Gründen vermissen... 

Eine "edle" und sensible Klientel nennt die Linke im Saarland da ihr eigen und es wäre an sich Zeit, dass der ehemalige Vorsitzende der saarländischen Linken da gewaltig aufräumt. Aber, ich formulierte es schon, er ist inzwischen 77, die Kräfte, die Energie schwinden.

Außerdem ist, man staune und staune, Thomas Lutze seit 2019 Vorsitzender des Landesverbandes der Linken im Saarland. Er müsste sich also selbst entsorgen, verdient hat er ja als Bundestagsabgeordnter seit 2009 genug. Aber davon ist keine Rede, denn Frühjahr 2021 muss die nächste Bundestagsperiode über die Landesliste am besten auf Platz eins, er ist ja Vorsitzender des Landesverbandes, gesichert werden.

Mekan Kolosinac hat sich übrigens, als der Skandal um seine antisemitische Verfehlung tobte, damit herauszureden versucht, sein Deutsch sei nicht perfekt. Interessant angesichts der Tatsache, dass er als Kreisvorsitzender des linken Kreisverbandes Saarlouis ja Rede und Antwort, vor allem Rede - Kommunikation ist im politischen Business ja alles - stehen muss und sollte. 

Ein weiterer betrüblichen Einblick in die Tiefen, die moralischen Tiefen der saarländischen Linken, die denen der saarländischen Rechten, der saarländischen AfD, zu entsprechen scheinen. Zur letzteren demnächst dito ein ebenfalls kurzweiliger Beitrag. 

Kolosinac durfte aufgrund der fadenscheinigen Entschuldigung (Euphemismus) bleiben und die saarländische Linke hatte Glück, dass die Landeswahlleiterin im September 17 die Liste zur Bundestagswahl "mit goßen Bauchschmerzen" - eidesstattliche Aussagen standen versus eidesstattlichen Aussagen, wie sie damals der Presse mitteilte - zuließ, weil ihr schon klar war, dass die Liste aufgrund erheblicher Manipulationen höchstwahrscheinlich gefaked war.

Es soll dem gewonnenen "Stimmvieh" sogar der Stift bei der Wahl Lutzes für die Kandidatenliste für den 17er Bundestag geführt worden sein, denn wie 2017 Lafontaine damals höchst launig annotierte, wären die meisten angeworbenen "Anhänger" Lutzes zum Schreiben zu alkoholisiert gewesen. 

Die saarländische Linke, eine Partei also mit nicht zu unterschätzendem Anteil an Alkoholikern, die des Schreibens nicht fähig oder gar unkundig sind. 

Ob und wenn ja wie sich das Schauspiel im Frühjahr 21 wiederholen wird, wenn die neue Landesliste für die Bundestagswahl im Herbst 21gewählt wird ?

Wahrscheinlich, denn Lutze, der potentielle und nach Kolosinacs Aussage angebliche Strippenzieher von 17, wird wieder antreten, er ist ja, wir arbeiteten es schon klar heraus, Landesvorsitzender der saarländischen Linken, was ein betrübliches Bild auf die demokratische Basis der Linken-Politik im Saarland wirft, wenn die Majoritas der Partei einen dermaßen umstrittenen Politiker zum Vorsitzenden des Landesverbandes kürt.

Kolosinac himself wird aber wohl nach seiner eidesstattlichen Deklaration nicht mehr in den Genuss der Weitergabe potentieller Bestechungs-Prämien-Gelder kommen, denn er hat sich ja von Lutze abgewandt.

Ob die verspochenen Gelder - bei 120 gewonnen neuen Linken, de facto Alkoholikern, wären da 6000 Euro geflossen - von Lutze nicht oder nur teilweise an Kolosinac ausgezahlt worden sind, ob Kolosinac selbst auch Geld für seine Anwerbungsdienste bekommen hat, ob er bei den Wahlen für die Landeslisten bei vorherigenWahlen ebenso beteiligt war, wird und sollte das Gericht klären und es scheint jetzt konsequent dabei zu sein. Siehe hierzu unseren LINK > Mehr erfahren 

Der Ausschluss Kolosinacs und Lutzes wäre das Mindeste, was die saarländische Linke operationalisieren müsste. Ob diese im Grunde failed Party dazu noch die Kraft und die Personae besitzt, darf bezweifelt werden.

Im Grunde genommen müsste sich die Linke des Saarlandes, wie auch die Rechte des Saarlandes (die AfD) in eine grundsätzliche Katharsis und Nemesis-Phase begeben, sich komplett neu aufstellen und die Neuaufstellung müsste von dem neuen Tandem der Linken in Berlin ausgehen.

Dass die Linke des Saarlandes, trotz Altmeister "Oskar" nicht wählbar ist, müsste nun jedem klar sein. Überzeugte politische Linke sollten, bevor sie diesen "Sauhaufen" wählen, den Wahllokalen fernbleiben, wenn sie sich nicht zu einer Wahlalternative, der Wahl der SPD beispielsweise, die ja zumindestens bundesweit, immer weiter nach links rückt, immer grüner wird, entschließen können. Ein schwerer Gang zur Wahlurne gewiss, aber es hilft nichts, was sein muss, muss sein. 

Quellen: Ausführliche Internetrecherche, Saarbrücker Zeitung, Saarländischer Rundfunk (siehe Link zu SR.de-Report vom 3.12.2020, SR.de-Report vom 4.12.2020, SR.de-Report vom 16.12.2020

Wolfgang Merkel

Fotonachweise: Website Thomas Lutze (Tondo), Background by Ionos

Noch mehr erfahren

Noch viel mehr erfahren

Der Niedergang des Amtes des Fraktionsvorsitzenden in der CDU

"Fraktionsvorsitzender der Union im Deutschen Bundestag, das war einmal ein mächtiges Amt, früher, lange Zeit vor Merkel. 

Heute ist es eine Versammlung, die aus der Zeitung oder dem Internet erfährt, welche Entscheidung es morgen abzunicken hat.

Die Unionsfraktion ist die Fortsetzung der Poststelle des Kanzleramtes. Eine Art Rohrpost-Empfangsstation, heute natürlich elektronisch: Die Kanzlerin entscheidet, die Fraktion applaudiert, der Vorsitzende erklärt, warum es alternativlos ist."

 

Roland Tichy, Ex-Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" auf dem Blog "Tichys Einblick" am 4.Dezember 2020

 

Fotonachweis: Screenshot & Policy by janjf93 from Pixabay