Junior Bären der TSG Ketsch im Abstiegskampf der dritten Liga/Frauenhandball

Nach der 24:29 Niederlage in Freiburg bei der HSG, die zurück in die Zweite Liga will, wartete am Samstag in der Neurotthalle ein weiterer schwerer Brocken auf die Ketscher Jungbärinnen, die SG Schozach-Bottwartal nämlich, die mit 4:0 Points auf der Lauer lag und unbedingt einen Auswärtserfolg wollte, um mit 6:0 Punkten dito ins Aufstiegsgeschehen einzugreifen. Wie auch die SG Kappelwindeck/Steinbach.

Eine Woche zuvor hatte die SG Schozach-Bottwartal die HSG DJK Marpingen-Alsweiler vor 150 Zuschauern mit 33:24 (16:15) summa summarum dank besserer zweiter Hälfte klar in Grenzen gehalten.

In Ketsch lag das Team lange Zeit in der ersten Hälfte in Führung, ehe die Ketscher Jungbären mit der erfahrenen Halblinken Christina Völker (7 Goals) und der Regisseurin Ina Buhl ( 4 Treffer, alle vor der Pause) wieder herankamen, sogar in Führung gingen. Rückhalt in der ersten Halbzeit war auch Torfrau Laura Essmann, die so manche Chance der Bottwartalerinnen vereitelte.

Linksaußen Hanna Hönig von der SG Schozach-Bottwartal war es dann, die umtriebige Linksaußen, die dank zweier Siebenmeter zum 15:15 vor der Halbzeitsirene ausgleichen konnte.

Die zweite Hälfte gehörte dann von Anfang an der SG Schozach-Bottwartal, die peu a peu davonzog. Selbst die regelmäßigen Treffer von Christina Völker (RL) und Ida Marie Krogh, der norwegischen Kreisläuferin aus dem Kader der ersten Mannschaft, konnten das Spiel nicht mehr wenden.

Während Ketsch ab der 40. Minute keine Körner mehr hatte, wie Trainer Daniel Weinheimer im Pressetalk mit Hans Grosshans (Manager der Jungbären) sagte, legten die Schozacher deutlich zu, machten nicht mehr so viele technische Fehler und waren zielsicherer, obschon Katarina Longo, die 20 Minuten vor Schluss für Laura Essmann gekommen war, eine starke Partie machte.

Auch waren sie defensiv griffiger als in der ersten Hälfte, blockten auch das ein oder andere an Würfen ab.

Hans Christensen, der Trainer der Schozacher war zwar mit dem 35:26 nicht ganz zufrieden, vor allem mit der ersten Halbzeit, der hektischen..., aber die wichtigen zwei Punkte die durften er und sein Team mitnehmen, was für ihn die Hauptsache war.

Trainer Daniel Weinheimer (Ketsch 2) meinte, dass seinem Team hinten heraus die Körner gefehlt hätten, dass der Sieg für die SG Schozach-Bottwartal um 5 Tore zu hoch ausgefallen sei. So groß sei der Unterschied nicht gewesen.

Man werde weiter lernen und hart daran arbeiten, Erfolge einzufahren, um die Abstiegsrunde zu vermeiden. Ab siebtletztem Platz bei elf Teams in der Staffel E.

Beste Spielerinnen des Matches auf Ketscher Seite: Christina Völker (7 Goals), Ida Marie Krogh (5 Goals), Laura Essmann (TW), Katarina Longo (TW), Anna Widmaier (4 Goals)

Beste Spielerinnen bei der SG Schozach-Bottwartal: Natascha Weber (5 Tore), Svenja Kaufmann (5 Treffer), Hannah Hönig (9 Goals, davon 6/7 Siebenmeter), Lisa Loehnig (5 Treffer).

Die Schiedsrichterinnen Sabrina Kleinhenz und Lisa Wenzke leiteten die faire Begegnung souverän.

Fotoabbildungen: Copyright für alle Fotos bei FotoArchiv Merkel+Merkel

Bild 1 Trainer Hans Christensen und die neunfache Torschützin Hannah Hönig (LA)

Bild 2 Die Halblinke Christina Völker, die mit ihren sieben Feldtreffern die Ketscher Jungbären bis in die zweite Hälfte hoffen ließ...

Bild 3 Daniel Weinheimer in einer Auszeit in der zweiten Hälfte, als die Felle davonzuschwimmen begannen

Bild 4 zeigt die Torhüterin der Ketscher Jungbären Laura Essmann, die das Team in der ersten Hälfte mit ihren Paraden auf einen Überraschungserfolg gegen die Favoritinnen aus dem Stuttgarter Raum hoffen ließ...

 

Wolfgang Merkel + FotoArchiv Merkel+Merkel

 

 

 

Kurpfalz Bären siegen auch im DHB Pokal in Herrenberg mit 32:29 (17:17) nach mühsamem Beginn

Erst als Trainerin Franzi Steil nach dem 1:6 in der Anfangsphase gegen stark geschwächte Kutis aus Herrenberg, die im zentralen Mittelfeld nicht zun stoppende Marie-Christine Beddies in Doppeldeckung nehmen ließ Talk der ersten Auszeit der Ketscherinnen), wurde der Angriffsschwung der Herrenberger Damen gebremst, der Herrenberger Ladies die auf Lea Neubrander (RL) und Regisseurin Rebecca Rott (Rücken) verzichten mussten und sich durch Spielerinnen aus der BW-Ol verstärkten, die allesamt überzeugten.

Zum ausführlichen Bericht der HBF über dieses Match siehe >>

http://www.hbf-info.de/o.red.r/news.php?id=43727&geschlecht=w

 

Ketscher Bären gegen HC Leipzig:

Zunächst einmal ein Kurzbericht des Blog-Kollegen Frank Zepp

https://www.sport4final.de/sport-aktuell/handball/handball-bundesliga-frauen/handball-2-bundesliga-hc-leipzig-kurpfalz-baeren/2021/09/30/

 

Im Porträt-Bild die überragende Torhüterin der Kurpfalz Bären: Johanna Wiethoff, die die Angreiferinnen des HC Leipzig bis zur 40.Minute immer wieder verzweifeln ließ. Danach löste sie die ebenfalls ausgezeichnete Katarina Longo, sie kam aus der Dortmunder A-Jugend, ab. 

Im Background die Ketscher Red Ladies beim obligatorischen Siegesfoto im Gehäuse.

Ein 32 : 20 (17 : 9) gegen die Leipziger wurde euphorisch gefeiert. Der Flow nach den Siegen gegen Nürtingen im Cup, versus Herrenberg im ersten Heimspiel, gegen Wuppertal im ersten Auswärtsspiel, gegen die favorisierten Füchse aus Berlin (24:18) setzte sich im Match versus den HC Leipzig fort und das Trainerinnen-Duo Franzi Steil und Esther Herrmann durften stolz auf ihre Mädels sein, die die Strategie und Taktik voll ungesetzt hatten. 

Lara Eckhardt (Rückraum links) und Allrounderin Sophia Sommerrock (RA,RR,RM) mit neun Treffern, Rebecca Engelhardt auf Linksaußen mit 6 Goals sowie Cara Reuthal auf halbrechts mit 5 Treffern und einem verschossenen Siebenmeter waren die Torgaranten der Ketscher Red Ladies, die mit dem Sieg gegen die Leipziger Blaugelben die Tabellenspitze mit 8:0 Points und einer Tordifferenz von 27 vor dem VfL Waiblingen eingenommen haben. 

Da wollen sie sich nicht mehr verdrängen lassen und die nächsten Heimspiele gehen gegen die Aufstiegsmitfavoriten Mainz 05 (Lokalderby) und Frisch Auf Göppingen. Letztere haben 6:2 Punkte, nachdem sie das Auftaktmatch versus den VfL Waiblingen sensationell klar verloren hatten. In diesen Heimspielen wird sich entscheiden, ob Franzi Steils Team bereit ist für den direkten Wiederaufstieg.

Manager Armin Wagner, der im Moment mit der Sonne um die Wette strahlt, muss dann die Finanzen für die Lizenz in Angriff nehmen, weitere Sponsoren finden, um das Team für die Erste Liga zu lizensieren und für das Comeback zu verstärken.

Wolfgang  Merkel/ Hasalaha

Siehe auch unseren ausführlichen Report auf Kraichgau News