Schwimmen als 
Grundrecht

Franziska von Almsick

"Ich finde Schwimmen ist ein Grundrecht für Kinder..." (Franziska van Almsick) 

Franziska van Almsick, die frühere Weltklasseschwimmerin und Medaillenhamsterin hegt große Befürchtungen angesichts der Tatsache, dass immer weniger Kinder schwimmen lernen.

Dies sei eine "mittelschwere Katastrophe" und es sei auch eine "mittelschwere Katastrophe", dass die Schwimmbäder geschlossen seien.

Mit Ausnahme gewisser Lockerungen in der Sommerzeit kann der Bundesdeutsche ja seit Mitte März die Bäder nicht nutzen, weder die Hallenbäder noch die Freibäder, die Juli und August unter zum Teil rigiden Eingrenzungen benutzbar war, naturalmente personalisiert digitalisiert. Kontrolle ist in diesen Zeiten und wohl auch fürderhin das große Lieblingsthema der Behörden.

"Ich befürchte, dass eine ganze Generation von Kindern entweder extrem schlecht oder gar nicht sicher schwimmen kann."

Franziska van Almsick hofft und wird sich diesbezüglich in futuru dafür einsetzen, dass das Schwimmen, welches sie als ein Gundrecht für Kinder interpretiere, im Schulplan besser und vor allem fest verankert wird. 

Soweit Franziska van Almsick, zitiert nach dpa/Rheinpfalz Ludwigshafen, Mittwoch, 30.12.2020. 

 

Kurzer Comment: Der Autor war selbst Schüler in den sechziger und frühen siebziger Jahren und er weiß aus Erfahrung und als ehemaliger Wasserballer und Leistungsschwimmer, wovon er spricht, wenn er Franziska van Almsick wenig Hoffnung machen kann. 

Die wenigsten Sportlehrer sind schwimmaffin, sind diesbezüglich eher die Ausnahme. Das ist das erste Problem. Das zweite wäre die Hallenfrage. Nahe genug oder langer Anmarsch ?, Busverbindung okay oder eher nicht ?, Doppelstunde possibel ? weil notwendig, ein Lehrer, eine Lehrerin für 30 SchülerInnen, von denen 10 gut schwimmen können, 10 weniger und 10 gar nicht. Da bräuchte es zwei bis drei ausgebildete Lehrkräfte, gerne auch Diplom-SportlehrerInnen. Ist man oder frau willens, politisch, das zu unterstützen ? Eher weniger. Ich beobachte das Geschehen diesbezüglich seit fünf Jahrzehnten. Es ist keine Verbesserung eingetreten, das Gegenteil ist der Fall. 

Angesichts der Corona-Überforderungen der Behörden bis nach Berlin ist in puncto Schwimmunterricht die nächsten Jahre wenig bis gar nichts zu erwarten. Zu erwarten sind eher Schwimmbadschließungen. 

Die Eltern werden es richten müssen, wie das auch schon bei mir und meiner Schwester der Fall war, zumal wir das Glück hatten, ein Schwimmbad unmittelbar vor der Nase zu haben und als Bonus Track direkt daneben noch ein Fußballstadion mit einem Rasenbolzplatz für Jugendliche, für Straßenfußballer... 

WOM

Fotonachweise: Foto oben / Schwimmerin by David Mark from Pixabay, Foto Background = Wasserfläche by Charles Rondeau from Pixabay, Foto links = Mädchen mit Taucherbrille by Public Domain Pictures from Pixabay

Keine Impfpflicht durch die Hintertür?

Rheinpfalz Kommentator Adrian Hartschuh:

"Die australische Fluggesellschaft QUANTAS hat bereits angekündigt, künftig nur noch geimpfte Passagiere an Bord...zu lassen. Es gibt Stimmen, die ähnliche Zugangsbeschränkungen für Geschäfte, Restaurants und Kinos fordern.

Der Hunangenetiker und Mitglied des Ethikrates , WOLFRAM HENN, hat Impfverteidiger sogar aufgefordert, schritflich auf einen Intensivbehandlung zu verzichten.

Aber all diese bizarren Gedankenspiele treiben einen Keil in die Gesellschaft. Abgesehen davon, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht jeder impfen lassen kann, gibt es nun mal Menschen, die Angst davor haben...( sich impfen zu lassen, Anm.RED)

All diesen Leuten, in Deutschland machen sie immerhin rund ein Drittel der Bevölkerung aus, fehlt das Vertrauen in den Impfstoff. Aber Vertrauen kann man nicht verordnen..." (zitiert nach Rheinpfalz Ludwigshafen / Kopfseite, 28.12.2020) 

Was die Gründe angeht, führt der Kommentator bpw. an, dass es Leute mit früheren Impfschäden gäbe, dass die Langzeitfolgen nicht klar seien, dass die Turbo-Bereitstellung der Impfstoffe zahlreiche Fragen aufwürfe...usw. 

Comment WOM: In der Tat bleiben jede Menge Fragen. Beispielsweise ob die klinischen Phasen der Prüfung und Erprobung bei den Impfstoffen eingehalten wurden, ob die jeweiligen Prüfungen mit den jeweiligen Probanden auch alle in der entsprechenden klinischen Phase und nicht parallel oder verspätet in der dritten Phase erprobt wurden. Wie sicher ist es, dass der jeweilige Impfstoff die geimpfte Person schützt, wie sicher ist es, dass der Geimpfte definitiv nicht mehr an dem Corona-Virus erkranken kann?

Auch stellt sich die Frage, warum sich Merkel, Braun, Altmaier, Steinmeier, Spahn und Co noch nicht haben werbewirksam impfen lassen, wenn die Impfung so unbedenklich ist und sie Werbung für eine "nationale Kraftsanstrengung" machen wollen und symbolisch-rhetorisch ja Tag für Tag machen. 

Astrazeneca (der berühmt-berüchtigte Oxford-Impfstoff) hat noch gar keinen vollständigen Antrag auf Zulassung bei der Europäischen Arzneimittel Agentur gestellt, und trotzdem wollen die Briten, die am 30.12.2020 diesen zugelassen haben !, ab dem 4.1.2021 damit die britische Bevölkerung "durchimpfen"...

Bei diesem Wirkstoff sind zwei Dosen im Abstand von 4 bis 12 Wochen nötig. Die Wirksamkeit läge, so ergab die Recherche von Free Press Germany, bei 70 Prozent. Ein ziemliches Lotteriespiel. Zwei Impfungen, mit eventuellen gesundheitlichen Kurz-, vielleicht sogar Langzeitschäden, und die realistische Chance, trotzdem von dem Virus überfallen zu werden und dann andere anzustecken. Möglicherweise mit einem Impfpass in der Tasche, der dann eine billige und fade Chimäre wäre.

Fragen über Fragen und deshalb wollen circa ein Drittel der Bewohner dieser bunten Res Publica sich nicht impfen lassen, ein Drittel wartet ab, ob es demnächst Schwerkranke und Tote zu beklagen gibt und ein Drittel ist zum Impf-Blindflug aufgrund des Alters, der Vorerkrankungen, Erkrankungen, der Melancholia, der Depression bereit.

Wünschen wir ihnen, dass sie nicht brutal enttäuscht werden, durch ein Turbo-Unternehmen, das viel mit Hysterie, Panik, Geldmacherei und Überforderung der Berliner Exekutive zu tun hat.

 Wissenschaftliches und empirisches und auch politisch klares und rationales Handeln sieht anders aus.
 

Quelle: Adrian Hartschuh als Kommentator in > Die Rheinpfalz, Mo. 28.12.2020 , Seite 1

Comment by WOM/RED Free Press Germany

Fotonachweis: Gerd Altmann from Pixabay

Chaos um FFP2-Masken

Chaos um die drei FFP-2 Masken, die seit Dienstag kostenlos an Angehörige von Risikogruppen, also Bundesbürger über 60 und solche mit Vorerkrankungen, über die Apotheken verteilt werden dürfen/sollen, wobei die drei Masken, die kostenlos weitergereicht werden sollen, natürlich nicht ausreichen werden, weil drei FFP2-Masken den Tagesbedarf abdecken, nicht mehr und nicht weniger.

Aber selbst die dürften viele nicht ergattern, weil zum Beispiel in Ludwigshafen Tausende ergebnislos Apotheken abgeklappert haben. Aus freudiger Erwartung der Senioren, die flugs zu den Apotheken als Hort der Rettung vor dem todbringenden Virus geeilt waren, wurde rasch Frust pur, der sich unter anderem in den sozialen Medien drastisch Bahn bricht. 

Charon und seine Totenfähre dräuen am Gestade des Rheins den maskenlosen Ludwigshafenern...

27 Millionen FFP2-Maskenberechtigte, eine stolze Anzahl, zählen zu den Abholberechtigten, die der umtriebige, inzwischen aber zusehends überfordert scheinende Gesundheitsminister Jens Spahn als Weihnachtsgeschenk an die Risikogruppen offeriert hat. 

Jener Jens Spahn habe, so Frank Eickmann, Sprecher des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz, erst letzten Mittwoch (9.12.2020) diese FFP2-Ordo bekannt gemacht, worauf sich hektisch 19 000 Apotheken daran gemacht hätten, Vorräte zu beschaffen...die SPAHN`schen Chaostage konnten beginnen.

Jener Jens Spahn, ausgerüstet neuerdings mit einer 4,3 Millionen-Villa in Berlin Dahlem, den sich angeblich laut der bourgeoisen Medien zahlreiche CDUler als Kanzlerkandidat wünschen würden, weil Armin Laschet, Norbert "Nobby" Röttgen und Friedrich "Freddy" Merz die heillos zerstrittene CDU nicht einigen könnten, das könne nur das junge Polit-Talent Jens Spahn oder der bayrische Minisiterpräsident Söder, der dem Corona-Virus geradezu wild entschlossen die Stirn bietet und ebenso seinen bayrischen Hallodris, insbesondere den feiernden Münchner Studiosi.

Friedemann Schmidt, der Präsdident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) berichtete, dass die ob der Schnellverordnung hastig angesammelten Vorräte der Apotheken rheinland-pfalz-weit schnell aufgebraucht gewesen seien. 

Manche Apotheken hatten gar keine FFP2-Masken ante portas, was daran lag, dass die Zeit zwischen Spahn`scher Verordnung und dem Ansturm eben definitiv viel zu kurz war.

Der Autor dieser Zeilen, am 5.Dezember sixtysix geworden, also ein Hochrisiko-Fall, hat heute (Freitag, den 18.12.2020) die Probe aufs Exempel gemacht und sich in eine Apotheke seines Villages begeben, vergebens. Fettes Schild an der Scheibe der Apotheke: "Keine Masken".

Aha, dachte sich der Autor, das wollen wir doch naseweise genau wissen und nervte die junge und sehr hübsche Apothekerin mit der Frage, wie sich das verhalte, er hätte doch einen Anspruch auf die 3 FFP2-Masken. Das Virus lauere überall.

Ja, das wäre schon richtig, aber erst heute Mittag bekämen sie wieder 17 000 weitere Masken und dann könne ich drei bekommen. "Und meine Frau?" fragte ich nach. Auch die selbstverständlich, was sehr beruhigend war, denn da hätten wir, rechnete ich schnell hoch, ja schon totaliter 6  und könnten luxuriöser Weise vielleicht temporär mit Doppelmaske agieren.

Das Zeitfenster für die Ausgabe der neuen Lieferung an Masken, die per Paketdienst mit den Weihnachtspaketen verschickt werden -  hoffentlich gibt es da keine Verwechslungen bei der Post - sei eng, heute mittag von 15:00 bis 17:00 Uhr könne ich zuschlagen, reservieren sei nicht, so die Apothekerin.

Wenn ich, ich frug es naseweis und etwas kühn, aber erst um 17:12 Uhr einträfe, durch Unbill des Schicksals gebeutelt, was dann?

Tja, dann hätte ich eben Pech gehabt und müsse die nächste Lieferung, wann immer sie käme, es sei ja Weihnachtspaketdienstzeit...nutzen.

Frank Eickmann der Apothekenverbandssprecher geht davon aus, dass sich die Lage am FFP2-Masken-Chaos-Markt entchaotisiere und die 27 Millionen Berechtigten alle ihre drei kostenlosen FFP2-Masken bekommen würden. Fragt sich wann und mit welchem Frust-Pegel. Es darf davon ausgegangen werden, dass Gesundheitsminister Jens Spahn sich keine neuen Freunde gemacht hat, denn das exekutive Chaos in Sache Coronavirus setzt sich ungebrochen fort, wir sollten wieder unseren Kafka lesen.

Der Autor hätte jetzt noch ganz gerne gewusst, wie die Übergabe, des FFP2-Transfer abläuft, ob er seinen Reisepass vorlegen gemusst hätte, ob er gar ein Dokument hätte ausfüllen müssen, in welchem er eidestattlich versichert hätte, keine weiteren Apotheken aufzusuchen, um weitere FFP2-Masken zu horten.

Er wird sich wie viele in Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Frankfurt...in der ganzen Res Publica, die Tag für Tag den Kopf immer verständnisloser schütteln, gedulden müssen.

Vielleicht wird man/frau eine Nachbestellung für ihn und seine Liebste anordnen müssen, denn juristisch steht ihm eine Spahn`sche FFP2-Verordnungs-Maske ja zu...

Ein Glück, dass er und seine Gattin in der HUK-Rechtsschutzversicherung sind, die dann bei 150.- Euro Selbstbeteiligung die drei kostenlosen Masken herbeiprozessieren könnte.

P.S. Als Trostpflaster für alle vergebens zur Apotheke Eilenden: 20 FFP2-Masken kosten nur 20€.

Wolfgang Merkel